Wahlplakate

Reden statt schmieren! Denkt mal drüber nach.

Und wie zu jeder Wahl, das gleiche Spiel: Die Wahlplakate hängen an den Straßenrändern und direkt gibt es ein paar Spezis, die dies zum Anlass einer Verschönerung nutzen müssen. Solange es noch witzig ist, kann man es ja vielleicht noch humorvoll nehmen. Stehen dann aber plötzlich noch Parolen auf den Plakaten, hört der Spaß auf.

Wie wäre es damit: An alle "Künstler"... Nutzt eure Chance und redet mit dem Kandidaten!

Kaum hängen die Kandidatenplakate für die Kommunal- und Europawahl am 26.05.2019, schon zeigen sich wieder die "Künstler" unter der Bevölkerung und karikieren das ein oder andere Plakat nach ihrem "Gusto".

 

Manche Veränderung treibt einem sicherlich unweigerlich ein Schmunzeln ist Gesicht, dies darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass es nicht rechtens ist. Kommen dann noch beleidigende Parolen dazu, dann ist jeglicher Boden einer verständlichen Meinungsäußerung verlassen!
Die Frauen und Männer, die sich hier engagieren tuen dies -auf kommunaler Ebene- ehrenamtlich und weil ihnen an unserer Stadt / unserem Ortsteil etwas liegt. Sie opfern Zeit und auch Geld für das Wohl der Gemeinschaft und haben es sicher nicht verdient dafür auch noch beschimpft und beleidigt zu werden. Politische Standpunkte, persönliche Animositäten hin oder her, sowas gehört sich nicht und zeugt von einem kleinen Geist. Sicherlich mag der Verursacher diesen auch dem ein oder anderen Kandidaten, der ihm vom Plakat entgegenlächelt, unterstellen, dafür hat er doch am 26.05.2019 in der Wahlkabine die Möglichkeit dies zu bekunden. Sollte der Verursacher sich Öffentlichkeit wünschen, so hat er die Möglichkeit auf den zahlreichen Veranstaltungen die aktuell mit den Kandidatinnen und Kandidaten stattfinden diese persönlich anzutreffen und ins "Kreuzverhör" zu nehmen.

 

Nicht zu vergessen, die Plakate hängen sich ja auch nicht von selbst auf. Hier sind viele Menschen beteiligt, die ebenfalls ihre Freizeit opfern, um die Kandidatinnen und Kandidaten zu unterstützen mit Plakate kleben, Flyer verteilen und Veranstaltungen organisieren. Auch diesen Engagierten zollt der Verursacher mit seiner "Arbeit" Respektlosigkeit.

 

Wer mich kennt, der weiß, ich bin für einen harten Wahlkampf, hart in der Sache und hart an den Themen die unsere Stadt / unseren Ortsteil voranbringen können. Dazu gehört für mich auch eine harte Diskussion zum Thema. Nicht zur Person, nicht zur Gesinnung und sicherlich nicht unter der Gürtellinie!

 

Lasst Eure Finger von den Plakaten und redet mit den Kandidaten!

 

DANKE!

 



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