Die Grünen hauen auf den Putz

Zeit der Samthandschuhe ist vorbei

...da hat die "Löwenzahnpartei" aber mal einen rausgehauen! Respekt.

Mal sehen was davon übrig bleibt.

Ein Kommentar zum Artikel 'Klare Ansage auch an die Koalitionspartner der "Ampel": Zeit der Samthandschuhe ist vorbei' in der AZ Online Ausgabe vom 14.03.2019

Klare Ansage auch an die Koalitionspartner der "Ampel": Zeit der Samthandschuhe ist vorbei

https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/klare-ansage-auch-an-die-koalitionspartner-der-ampel-zeit-der-samthandschuhe-ist-vorbei_20014581

 

Kommentar:

 

"Die Mainzer Grünen" -das Original-

 

Also, jetzt ist es raus. Pennunse Günter und Blümchen Katrin haben gestern das Wahlprogramm der Löwenzahnpartei, vor 50! Mitgliedern (50 Grüne können ganz schön Lärm machen), für Mainz vorgestellt. Beide stehen selbstverständlich nicht zur Wahl, da sie ja als Dezernenten bereits gesetzt sind. Also sauber zurücklehnen und guggen was die "Umweltjünger" draus machen…

 

Bei der Entstehung dieser Zeilen war das Programm für die Kommunalwahl noch nicht online, daher kann ich mich "nur" auf den AZ Bericht beziehen.

 

Erster Akt erste Szene:

"… wir haben unsere Erfolge nicht richtig verkauft…" und dann werden diese Wohl im Wahlprogramm zunächst aufgezählt bis man zur "Zukunftsmusik" kommt. Was ist die Perspektive für Mainz der Grünen?

 

Also, erstmal keine weitere Rheinbrücke. Sollen die Menschen doch weiterhin Stunde um Stunde im Stau in und um Mainz verbringen. Statt den ÖPNV so attraktiv zu machen, dass die Menschen vom Auto umsteigen ist anscheinend nicht der Ansatz. Macht den Individualverkehr so schlecht, dass der ÖPNV in seiner jetzigen Form attraktiv wird.

 

Also liebe Mainzerinnen und Mainzer die morgens mit dem Auto zur Arbeit fahren, wer Grün wählt, der wählt den Stau.


Sozialticket ist der nächste Faustschlag, der verteilt wird. "Jahrelanges nein der SPD zum Sozialticket?"

 

Seit 2009 war die Stadtverwaltung an dem Thema dran und seitdem sitzen auch die Grünen in verantwortungsvollen Positionen in der Stadtverwaltung. Hier jetzt zu sagen die SPD hätte das verhindert ist doch arg verwischend. Ich kann mir gut vorstellen, dass Pennunse Günter gesagt hat „des kenne mä uns nit leiste!“ Am Ende kam der MainzPass und das ist doch schonmal ein Schritt in die richtige Richtung. (Findet sogar die CDU-Mainz)

 

Und jetzt kommt ein "Schmankerl", 25 % Quote geförderter Wohnungsbau bei Neubauprojekten habe man angeblich gegen die SPD erstritten. Paar Absätze drunter wird dann die Änderung der Quote von 30 – 40% auf 40% gefordert, was Pennunse Günter abber nit will. Was denn jetzt? Also gegen die SPD wurde eine Quote von 25% erstritten. Dann hat irgendjemand eine Spanne von 30-40% festgelegt, wahrscheinlich die "Mainzer Ampel", und jetzt wollen die Grünen sich nicht mal intern zu 40% Quote bekennen. Abber es war ja die böse, böse SPD.

 

Das Thema "saubere" Energie darf natürlich nicht fehlen im Wahlprogramm. Ausgeklammert werden die unmenschlichen Bedingungen der Rohstoffgewinnung im Ausland für die Akkus der Elektroautos, die Solarpanels, die die Löwenzahnpartei im ganzen Stadtgebiet aufstellen will und natürlich die immense Kostentragung durch die Bürgerinnen und Bürger beim Strompreis für die erneuerbaren Energien. Und jetzt haben wir noch nicht mal über die erforderliche Infrastruktur in Form von Leitungsnetzen gesprochen, denn die gewonnene Energie muss ja auch irgendwie vom Erzeugungsort ins Stromnetz kommen und Mainz und Baustellen ist ja ein ganz eigenes Thema. Die Show geht weiter, jedes Neubauprojekt oder neu geplante Bauprojekt soll mit Solaranlagen bestückt werden. Wenn Sie also ihr Haus neu planen, dann lassen sie auch gleichmal den Statiker die Dachkonstruktion begutachten, auch wenn Sie hier nix machen wollten, ob ihr Dach aus den 60er oder 70er Jahren eine Solaranlage noch zusätzlich tragen kann. Windenergie soll im Stadtgebiet genutzt werden, aha, aber wie?

 

Dann natürlich das Thema, Wohnungsbau! 7.500 Stück sollen es werden in den nächsten 5 Jahren. Also ein Tropfen auf den heißen Stein. Und alles schön ohne weitere Flächen zu versiegeln, also schön innerhalb der Stadtgrenzen. Dazu noch Radwege und breite Fußwege, damit der Doppelkinderwagen auch ohne Behinderungen geschoben werden kann. Bekommt "Blümchen Katrin" eigentlich jetzt einen Benz Kombi als Dienstwagen? In die C-Klasse Limo geht der Kinderwagen und das ganze erforderliche Gedöns nämlich nicht rein! (Ich spreche aus Erfahrung als dreifacher Vater).

 

Zweckentfremdungsverbot für Wohnungen finde ich gut.

 

Nur eine einzige inhaltliche Auseinandersetzung während der Programmvorstellung, das ist für die Grünen ungewöhnlich! Eigentlich wird doch alles bis aufs Messer diskutiert! War das alles vorbesprochen?

 

Die Renaturierung des Aubachs in Finthen können wir ja zusammen mit dem geforderten Tunnel für die Umgehung um Finthen bauen. Fertigstellung dann zusammen mit dem Hauptstadtflughafen (BER).

 



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