Faktencheck

Manfred und Uta, SPD und CDU

Das Getuschel zu den Stichwahlen am 16.06.2019 ist groß. Insbesondere in sozialen Medien wird mal wieder scharf geschossen.

Beleuchten wir doch mal ein wenig den Stand der Dinge (Fakten) und schauen wir mal, was dabei raus kommt.

Sachlich bleiben!


Am Sonntag wird in Finthen der Posten des Ortsvorstehers / der Ortsvorsteherin vergeben.


Eines vorweg:
Ich kenne und schätze beide Kandidaten und auch den amtierenden Ortsvorsteher! Die Wählerinnen und Wähler von Finthen haben am 26.05.2019 entschieden, dass "die Grünen" nun zweitstärkste Kraft in Finthen sind. Die Verluste der großen Volksparteien in Finthen im Vergleich zu 2014 sind beachtlich, CDU – 14,6 % und die SPD hat 6,4 % verloren. Entgegen 2014 muss der Posten des Ortsvorstehers in einer Stichwahl am kommenden Sonntag den 16.06.2019 entschieden werden.


Beide Kandidaten haben die realistische Chance "das Rennen" zu machen.


Dies führt wohl bei einigen "Parteipolitikern" zu erheblichen Aktivitäten, auch in den sozialen Medien die nicht darauf abzielen den eigenen Kandidaten / die eigene Kandidatin positiv heraus zu stellen, sondern zu Abwertungen der "gegnerischen Partei, oder des gegnerischen Kandidaten / der gegnerischen Kandidatin".


Lassen wir doch mal die Fakten und Meinungen -soweit hier bekannt- von Finthen sprechen.


Fast 25 Jahre war Herbert Schäfer Ortsvorsteher von Finthen und hat einen guten Job gemacht. Wenn man dann in einem Post lesen darf, "Mit Uta Schmitt wird eine neue Ära beginnen, Finthen zu einem lebenswerten und umweltfreundlichen Stadtteil zu entwickeln." Kommt einem dann doch der Gedanke, was hat "unser" Herbert gemacht? Finthen nicht lebenswert und nicht umweltfreundlich?


Dieser Satz ist aus meiner Sicht missglückt. "Damit unser Finthen noch schöner, noch lebenswerter und noch sauberer wird!" wäre eine gute Alternative gewesen, aus meiner Sicht und mal eben aus der Hüfte geschossen.


Umweltfreundlich ist leider zwischenzeitlich ein nicht klar definierter Begriff geworden. Aus Sicht der Umwelt- und Naturschützer ist umweltfreundlich wohl eher das "Überlassen der Natur in Entwicklung, Veränderung und Artengestaltung." Aus Sicht der (integrierten) Landwirtschaft ist umweltfreundlich der minimalste Einsatz von Pflanzenschutz, Dünger und mechanischer Bearbeitung der Natur bei gleichzeitiger Ertragsoptimierung."


Der Begriff umweltfreundlich ist also hier zu hinterfragen und genauer zu definieren.


Kann ein Landwirt auch gleichzeitig umweltfreundlich oder gar "Naturschützer" sein? Aus meiner Sicht, ja. Ich bin kein Freund von Bioprodukten und nach 10 Jahren Obst & Gemüsegroßhandel kann ich dazu auch abendfüllend referieren.


Uta´s Lieblingszitat auf Ihrer Facebook Seite ist, "Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben." Wenn das ihre Definition von "lebenswert" ist, dann bin ich bei ihr.


Kommen wir zum "Straßengeflüster" von Finthen:
Anscheinend haben einige Fintherinnen und Finther den Eindruck gewonnen es gibt Spannungen innerhalb der CDU-Finthen. Da sitzt man abends entspannt bei einem guten Glas Wein in der Florian-Geyer-Str. und wird plötzlich gefragt, warum Herbert so wenig im Wahlkampf präsent ist. Auf ein Schulterzucken hin bricht es dann aus dem Fragesteller heraus, "Also ich hab ja gehört, unsern Herbert hätte gerne noch bissl weiter gemacht!" Ich reagiere mit, das weiss ich nicht. "Angeblisch gibbt es Knatsch in de Partei. Es Wagners Willy macht aach nix fers Uta unn die sinn all ganz komisch."


Ich habe Uta Schmitt, Herbert Schäfer und Willy Wagner zusammen mit weiteren meiner ehemaligen Mitchristen auf der 50 Jahre Eingemeindungsveranstaltung am Samstag den 08.06.2019 im Rathaus getroffen und sie standen alle zusammen. Zugegeben, die Stimmung war etwas angespannt, das kann aber auch an mir (dem Abtrünnigen) gelegen haben.


Kommen wir zu Manfred Mahle und fangen wir mal mit dem Straßengeflüster an.


"Den habbe se doch nur uffgestellt, weil keen Annere wollt!"
Stimmt! Manfred war seinerzeit der einzige aus der SPD Finthen dem zugetraut wurde gegen den amtierenden Ortsvorsteher Herbert Schäfer bestehen zu können, denn die Entscheidung fiel als Herbert noch klar im Rennen war.


"Der kann des doch garnit!"
Manfred Mahle ist seit 2004 Mitglied des Finther Ortsbeirates (Uta seit 2009), er hat also 15 Jahre Erfahrung in dem Gremium und ich traue Ihm auch zu dieses zu leiten und die Interessen von Finthen gegenüber der Stadt Mainz nachdrücklich zu vertreten. Also, doch der kann das!

 

Zu den Fakten, im Vergleich zur CDU Finthen hat die SPD Finthen mit ihm als Spitzenkandidat nur
6,4 % zum Ergebnis von 2014 verloren (CDU Finthen – 14,6%). Die SPD Finthen um den Spitzenkandidaten Manfred Mahle hat früh und klar ihre Ziele für Finthen formuliert. Manfred Mahle ist kein "Einzelkämpfer" sondern hat um sich herum das #TeamMahle, welches ihn nicht nur im Wahlkampf sondern auch in der politischen Arbeit für Finthen zukünftig unterstützen wird. Damit bekommt Finthen nicht nur einen Ortsvorsteher, sondern auch ein Kompetenzteam, welches die Arbeit von Manfred Mahle unterstützen und flankieren wird. Mit dem ehemaligen Ortsvorsteher und Dezernenten Kurt Merkator (Ortsbeirat) hat Manfred einen echten Kenner der Mainzer Kommunalpolitik und ehemaligen Entscheidungsträger an der Seite dessen Netzwerk in Finthen einzigartig sein dürfte. Auch die Finther FDP um Volker Hans und die Finther Grünen um Sonja Haug haben sich klar zu Manfred Mahle als Ortsvorsteher ausgesprochen.


Das sind die Fakten.

 



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