Sertoriusring / Römerquelle

Sicherheit & Ordnung wieder vernünftig erreichen

Die resignierte Jugend im Sertoriousring bringt es auf den Punkt: Nur "Harzer" hier. Langeweile und Perspektivenlosigkeit. Jugendarbeit? Fehlanzeige. Identifizierung mit dem Wohngebiet? Fehlanzeige. Gemeinschaft? Was ist das. Entsprechend auch der Drang von Geschäftsleuten, sich hier zu engagieren. Hier muss dringend gefördert werden, sonst ist ein Bruch im Sertoriusring unvermeidlich.

Zugegeben, meine Visite im Sertoriusring war spannend! Die Jugendlichen sind schon präsent in der Wohnanlage und man hat im ersten Moment das Bedürfnis dort einen Schritt schneller zu gehen. Doch wenn man sich ein Herz fasst und stehen bleibt und Sie mal anspricht, dann ist man auch ganz schnell im Gespräch mit Ihnen. Langweilig, nix los alles scheisse hier, nur "Harzer" hier! Da spricht die resignierte Jugend, perspektivlos und gelangweilt! Alkohol, Chemie und Hormone tragen dazu bei, dass man sich besser im schlecht gehen fühlt.

Hier ist die Gesellschaft und die Gemeinschaft gefordert der Generation "keine Ahnung" eine Perspektive und eine Aufgabe zu geben. Die Jungs haben mir Ecken im Sertoriusring gezeigt, da versteht man die Einstellung und die Haltung. Dass hier kaum einer mehr eine Perspektive für sein Geschäft sieht ist verständlich.

Hier darf aber nicht nur die Ordnungsmacht zum Einsatz kommen. Hier ist eine koordinierte Jugendarbeit erforderlich. Hier muss ein Quartiersmanager, eine Quartiersmanagerin her. Hier muss Vertrauen aufgebaut werden, hier muss der Bezug zwischen Wohnsiedlung und Bewohnern wieder vertieft oder gar aufgebaut werden. Hier muss wieder ein Gefühl der Gemeinschaft Einzug halten, denn ohne das wird es unweigerlich zum Bruch im Sertoriusring kommen.



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