Der "schwarze Fleck" in der Mainzer Ampel!

"Scherbenhaufen" Sitte und die Folgen: Man muss auch mal seine Meinung sagen dürfen und dazu stehen, auch wenn es unbequem wird.

Ja, ich weiss! Christopher Sitte ist schuld. Nun stellen wir aber bitte das "entrüstet sein" mal wieder hinten an und kümmern uns um das Wohl unserer schönen Stadt Mainz, denn


"ich mag Mainz!"


Frau Manuela Matz ist nun die Dezernentin und Herrscherin aller Reusen. Oder doch nicht aller Reusen? Wie man seit Tagen mitbekommt werden die bis dato als sinnvoll erachteten "Verknüpfungen" des Dezernates nun aufgedröselt. Die Geschäftsführung der ZBM soll, so berichtet die AZ, vom ehemaligen Wirtschaftsdezernenten und heutigen Geschäftsführer der Wohnbau Mainz und GVG Mainz Franz Ringhoffer (FDP) mitübernommen werden. Ob der "stattliche Salär" des Multigeschäftsführers und Bezirksvorsitzenden der FDP Rheinhessen-Vorderpfalz, weiter aufgestockt wird bleibt indes unbeantwortet. Die eigentliche Frage ist aber, kann ein Mann noch sinnvoll für so viele Gesellschaften arbeiten?


Warum gibt man der neuen Dezernentin nicht einmal die Chance sich im Amt für die Stadt Mainz zu bewähren mit gleichen Voraussetzungen wie sie der Amtsvorgänger hatte? Ich bin kein CDUler (mehr), doch sehe ich die Aufgabe der Verwaltung nicht in Parteipolitik, sondern im Einsatz für unsere schöne Stadt Mainz, denn


"ich mag Mainz!"


Ja, die Situation ist nicht optimal, doch hier jetzt die Parteipolitik in den Vordergrund zu stellen halte ich für ein falsches Signal. Lasst die Frau doch mal machen und schaut euch an was sie zu leisten im Stande ist. Die Verwaltungseigenheiten werden sie schon zur Genüge beschäftigen und wenn es dann zu einem Wechsel der Geschäftsführung bei der ZBM kommt, dann ist das eine transparente Sache.


Wie sieht es denn der Bürger von Mainz? (Noch sind es ja Bürger, Wähler sind es erst wieder 2019!)


Ich habe zur "Causa Sitte" klar Stellung bezogen und dafür (aus dem politischen Umfeld) ordentlich Feuer und Unverständnis erhalten. Wenn man eine Meinung hat muss man sowas aushalten. Die Rückmeldungen aus dem nicht politisch ambitionierten Freundes- und Bekanntenkreis waren da durchaus differenzierter (und durchdachter!). Wäre Christopher auch diesen Weg gegangen, wenn er Rückhalt in der Ampel und seiner Partei gesehen hätte? Wäre eine mögliche Alternative nicht gewesen die sichere Wahl (das muss man wirken lassen!) abzuwarten und dann das Amt nieder zu legen? Da wäre das Geschrei sicherlich auch groß gewesen, doch die Optionen für die Akteure wären größer gewesen und der Schaden für seine Person wäre geringer ausgefallen. Politisch ist er durch seinen Schritt nun erstmal "verbrannt!" Macht man das, wenn man mit seiner Partei und den Kollegen im Reinen ist? Ich denke nicht.


Der Bürger -ab 2019 dann Wähler- wird als Souverän all das bewerten, wenn er noch daran denkt am Wahlsonntag im Mai, und uns politikinteressierte mit seinem Votum bedenken.

 



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