Mein Standpunkt für Finthen

Als gebürtiger Mombacher hat sich mein Standpunkt für Finthen über die Jahre geändert. Hat mich früher das "Bergdorf" als Metropolbewohner nur mäßig interessiert, so änderte sich dies mit dem Umzug über Gonsenheim nach Finthen auf den Layenhof.

Finthen ist auch auf den zweiten Blick hin liebenswert. Es hat seine Ecken und Kanten, seine Eigenarten und Charaktere, doch am Ende ist Finthen ein liebenswertes Stück Mainz, umgeben von Natur mit einer unvergleichlichen Herzlichkeit.

Für mich ist Finthen mehr als Spargel, Erdbeeren und Äpfel. Auch wenn ich diese Finther Gewächse sehr schätze, so hat Finthen doch viel, viel mehr zu bieten. Finthen ist humorvoll, gastlich, oftmals etwas verrückt und doch verbindlich und zuverlässig.

Damit dies so bleibt muss aber auch etwas getan werden, denn die Veränderungen in der Zeit und Gesellschaft machen auch Veränderungen im Ort und in der Entscheidungsstruktur erforderlich.

 

 

 

Finthen

  • Eine Erhaltungssatzung nach der Baugenehmigung für ein Objekt, das nicht in die Umgebung passt, ist für die Zukunft eine gute Sache, löst aber das Problem nicht.
  • Wie der Verkehr aus Finthen herausgeführt werden soll, muss auch schnellstens geklärt werden. Das Argument des zu kurzen Abstandes zwischen Auf- und Abfahrten ist haltlos, wenn man sich die Abfahrten Drais und Finthen mal genau anschaut, Und selbst wenn, es muss gut für die Bewohner und nicht gut für die Statistik sein.
  • Verkehrsberuhigung in der Prunkgasse.


Finthen und seinen Charakter gilt es zu erhalten bei gleichzeitiger Erweiterung der Wohnmöglichkeiten zu vernünftigen Preisen in der Metropolregion Rhein Main. Die Verkehrssituation muss gelöst werden, damit die Finther auch zukünftig ihren Stadtteil genießen können und nicht 15 Minuten in der Poststraße an der Ampel stehen, um nach Mainz zu kommen. Der Durchgangsverkehr von und nach Wackernheim muss raus aus Finthen. Die Umgehung ist unumgänglich.

 

 

 

Römerquelle

  • Ob Finthen 3 oder 5 Tennisplätze braucht und wo, sollten die entscheiden, die es angeht und nicht Fremde an "Grünen Tisch".
  • Sicherheit und Ordnung müssen auch hier eine Selbstverständlichkeit sein.
  • Fuß- und Radweg über Schloss Waldthausen nach Gonsenheim.

Viele Menschen auf engem Raum brauchen Raum zur Entfaltung. Das gilt besonders für Kinder und Jugendliche, die in ihrer Entwicklung die Möglichkeit haben müssen, ihre Kräfte zu messen und Energie abzubauen. Hier ist es dringend erforderlich, die bestehenden Strukturen im Quartier zu analysieren und schnellstens mit zielgerichteter Jugend- und Sozialarbeit das Gleichgewicht wiederherzustellen. Die Ordnung, davon bin ich überzeugt, wird sich dann fast automatisch einstellen.

 

 

 

Layenhof

  • 12 Jahre Zweckverband und nichts, aber auch wirklich nichts ist fertig oder kurz vor der Fertigstellung. Im Handwerkerhof ist die Erschließung (fast) abgeschlossen und siehe da, die Kurven sind zu eng für große LKW.
  • Für sanierte Gebäude gibt es keine Planungssicherheit.
  • Sport und Spielstätten werden abgerissen, aber nicht neu errichtet, und dann wundert man sich, dass das Quartier verkommt?
  • Hier zeigt sich, wie 12 Jahre Misswirtschaft, Beschränktheit im Denken und Handeln dazu geführt haben, dass ein innovatives Gelände mit besten Voraussetzungen durch verwalterische Eindimensionalität fast vor die Wand gefahren wird.

Es ist ein Wechsel erforderlich. Schuldzuweisungen oder gar Rechtfertigungen sind nicht erforderlich! In jedem System gibt es eine Zeit, in der die Akteure ausgetauscht werden müssen. Sei es, weil sich Verhaltensweisen eingeschliffen haben oder weil unpopuläre Entscheidungen zur Frontenverhärtung geführt haben. Mit der Eingemeindung von Wackernheim zu Ingelheim besteht die Möglichkeit, die Treuhänderschaft nach 12 Jahren auf die Partnerinstitution der Stadt Ingelheim zu übertragen, diese Chance sollte genutzt werden, zum Wohle der städtebaulichen Entwicklung und zum Wohle der Bewohner des Layenhof.